Wenn es um Entwicklungen in Sachen Kryptowährungen geht, kommen jeden Tag neue Nachrichten hinzu. Fast immer geht es dabei um den größten Namen: Bitcoin. Doch nicht ausschließlich. Speziell eine Coin-Variante ist zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gut: Dogecoin.
Ursprünglich als Scherz-Währung ins Leben gerufen, haben jüngere Entwicklungen dafür gesorgt, dass sich das Traden mit Dogecoin wirklich lohnen kann. Doch es kann niemandem verübelt werden, wenn er zunächst ein wenig Vorsicht walten lässt – immerhin ist das offizielle Symbol dieser Währung aus einem Internet-Meme entstanden, genau wie der Name selbst. Doch wie wird aus einem Hundebild eine eigene Währung?
Was ist Dogecoin?
Inhaltsverzeichnis
Dogecoin ist eine Kryptowährung, die 2013 eher satirehalber ins Leben gerufen wurde. Ziel war es nie, dass Dogecoins zur realistischen Gewinnerzielung genutzt werden oder so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie es heute der Fall ist. Trotzdem kann jeder Doge kaufen und sich mit anderen Händlern in diesem Bereich vernetzen.
Das wirkt zunächst befremdlich, denn die Währung wurde nach dem Doge-Meme benannt. Dieses stellt einen Hund der Rasse Shiba dar, meist mit einem ziemlich simplen und minimalistisch gestalteten Text. Doge ist dabei nichts anderes als eine Abwandlung des Wortes „dog“, also Hund.
Was ist das Besondere an Dogecoin?
Wenn es sich also mehr oder minder um eine Scherz-Währung mit Meme-Charakter handelt, wieso wird Doge dann auch von seriösen Brokern angeboten? Weil das Internet ein ganz besonderer Ort ist. Manchmal macht es ernste Dinge zu Witzen und an anderen Tagen werden Witze zu ernsten Dingen. So auch in diesem Fall: Weil von der Doge-Idee so viele Menschen angetan waren, stieg der Preis nach der Veröffentlichung rasant an.
Mittlerweile gibt es immer wieder Ereignisse, die Doge in den Fokus rücken – zum Beispiel hat die Anhängerschaft von Dogecoin 2014 Coins gesammelt, um eine Teilnahme der Jamaikanischen Bobmannschaft an Olympia zu realisieren. Auch gemeinnützige Zwecke werden regelmäßig unterstützt und somit behält Doge seine Relevanz innerhalb der Community, aber auch in den Medien. Das führt immer wieder zu Preisanstiegen.
Der letzte rasante Anstieg wurde von niemand anderem als Elon Musk verursacht. Durch mehrere positive Tweets zu Dogecoin stieg der Preis an – nur um nach einem Auftritt seinerseits bei Saturday Night Life wieder zu fallen. Wie man also sieht, ist Dogecoin extrem anfällig und das sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Das macht den Handel zwar aufregend – und die dahinterstehende Community unglaublich interessant –, doch es gibt auch einige Bedenken, die nicht von der Hand zu weisen sind.
Wie handelt man mit Doge?
Dogecoin lässt sich theoretisch wie jede andere Kryptowährung traden. Viele große Krypto-Broker bieten Doge bereits an. Allerdings geht es vielen Menschen ohnehin weniger um die Frage, wo sie Doge kaufen können und mehr darum, ob sie überhaupt Doge kaufen sollten.
Ja, man sollte Doge kaufen. Aber nur, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass es sich eher nicht um eine sinnvolle oder langfristig erfolgreiche Investition handelt. Denn Doge ist bekannt für enorme Kursschwankungen. Ein Tweet, ein Aufschrei aus der Community, ein negativer Bericht – und schon explodiert der Preis oder er bricht völlig in sich zusammen.
Doge gilt als kleiner unerzogener Bruder der Krypto-Welt. Trotzdem lassen sich schon einige Online-Geschäfte damit abwickeln. Wer also eine kleine Investition in Doge vornimmt, wird das nicht unbedingt bereuen. Nur als wichtige Säule eines Portfolios empfehlen Experten Doge eher nicht. Trotzdem wird es weiterhin interessant sein, zu sehen, was mit dieser (einstigen) Scherz-Währung passiert, die teilweise teurer war als Bitcoin und sich auch bis heute immer in den Top 10 der wertvollsten Kryptowährungen hält.